
20 km Wegepflege im Forstbezirk
Über 20 Kilometer Forstweg am Stück — instandgesetzt mit dem Material, das bereits vor Ort lag. Ein Projekt für einen öffentlichen Forstbetrieb in Nordsachsen.
- Strecke
- über 20 km am Stück
- Auftraggeber
- Öffentlicher Forstbetrieb
- Technik
- Stehr SUG 35T + SBV 80, Fendt 724
- Region
- Nordsachsen
Die Ausgangslage
Forstwege tragen schweres Gerät: Rückezüge, Holztransporter, im Winter den Räumdienst. Nach einer Abfuhrsaison stehen Spurrinnen im Profil, das Wasser bleibt stehen, und der Untergrund weicht auf. Wird dann nicht gehandelt, ist der Weg im nächsten Frühjahr nicht mehr befahrbar — und aus der Instandsetzung wird ein Neubau.
Der Auftrag umfasste mehr als 20 Kilometer zusammenhängende Wegstrecke. Diese Länge entscheidet über das Verfahren: Wer jeden Kilometer mit angeliefertem Fremdmaterial auffüllt, bezahlt vor allem Transport.
Wie wir vorgegangen sind
- Aufmaß und Bestandsaufnahme. Die Strecke wird abgefahren und aufgenommen, bevor eine Maschine anrollt. Daraus entsteht ein Angebot, das hält.
- Vorhandenes Material nutzen. Die Wegepflegemaschine nimmt den bestehenden Oberbau auf, bricht ihn und baut ihn neu profiliert wieder ein. Zugekauft wird nur, was fehlt.
- Profil und Entwässerung herstellen. Ein Weg hält nicht durch Material, sondern durch Gefälle. Bankette und Querneigung bestimmen, wohin das Wasser läuft.
- Rückverdichten. Der Plattenverdichter arbeitet unmittelbar hinter der Fräse — das Material bindet, solange es noch in Bewegung ist.
- Freischnitt der Ränder. Ein instandgesetzter Weg nützt wenig, wenn der Aufwuchs ihn auf halbe Breite verengt. Das Lichtraumprofil wird mitgestellt.
Die Technik
Im Einsatz war unsere Wegepflegemaschine Stehr SUG 35T mit SBV-80-Plattenverdichter. Die Kombination nimmt auf, bricht, mischt, baut ein und verdichtet in einem Durchgang. Gezogen wird sie vom Fendt 724 Profi Plus mit 240 PS.
Entscheidend ist dabei weniger die Leistung als die Unabhängigkeit: Weil die Maschine dem Betrieb gehört, hängt der Termin nicht an einem Mietgerät, und die Kalkulation bleibt über die gesamte Strecke dieselbe.
Das Ergebnis
Der Weg ist in voller Breite befahrbar, das Profil führt das Wasser ab, die Ränder sind frei. Die Leistung ist dokumentiert und wurde vor Ort abgenommen — der Ablauf, den öffentliche Auftraggeber brauchen.
Dasselbe Verfahren bieten wir weiteren Forstbetrieben und Kommunen an. Für wiederkehrende Strecken lohnt ein Pflegeintervall: Wer alle paar Jahre nachzieht, zahlt einen Bruchteil einer Grundinstandsetzung.
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Wir sehen uns das an und machen Ihnen ein verbindliches Angebot. Die Besichtigung ist kostenfrei.